Tag 1 - Die Rallye hat begonnen !
Ein sehr langer aber durchaus erfolgreicher Tag liegt hinter unserem Team.
Das Frühstück in Frankreich gab es dann doch noch bei dem hiesigen deuschen Lebensmitteldiscounter. Auf die Einnahme eines Croissants mit einem Milchkaffee wurde dann nicht nur aufgrund des Wetters verzichtet. Über die Altstadt von Dunkerque ging es dann relativ schnell nach Calais, welches leicht zu erreichen war.
Dort angekommen, verunsicherte die dortige Hafenatmosphäre etwas durch die teils sehr hohen Grenz- und Geländezäune. Eine etwas mulmiges Gefühl überkam die beiden Brüder, bevor es dann endlich zu dem Punkt der Beladung der Autofähre kam und die Abfahrt pünktlich gegen 12:30 Uhr starten konnte.
Erstes Ziel des heutigen Tages war ein Wegpunkt bei einem Schloss in Bodiam, welcher allerdings erst falsch angefahren wurde. So dachten unsere beiden Teilnehmer, dass sie den Wegpunkt bereits erreicht hatten und mussten dann doch noch einen kleinen Umweg (ca. eine Stunde) in nördliche Richtung auf sich nehmen. Aber der Umweg lohnte sich - ein Schloss mit Wassergraben lud zu einem kurzen Fotostopp ein. Ein längeres Verweilen war allerdings nicht möglich, da die Zeit nun schon etwas vorangeschritten war und noch zwei weitere Ziele am heutigen Tag erreicht werden wollten.
Der nächste Wegpunkt für den heutigen Tag war dann ein Strand in der Nähe von Bexhill-on-Sea, wo sowohl die fahrerischen Fähigkeiten, als auch die Geländegängigkeit des Volvos getestet wurden. Während ein anderes Team (mit einem VW Bus) sich in dem Kieselstrand festgefahren hatte, konnte der Volvo samt Besatzung überzeugen und schaffte es gut sich in Szene zu setzen für das obligatorische Foto. Stolz sieht entsprechend so aus:
Der VW Bus wurde übrigens durch einen Anwohler mit einem Landrover befreit - auch dies unterstreicht dann wieder die Freundlichkeit der lokalen Bevölkerung. Später kam übrigens heraus, dass es sich bei dem Strand eher um ein Privatgrundstück handelte :-) Insgesamt hat es sich also als großen Vorteil ergeben, dass der Volvo weder über eine Tieferlegung und auch keine Alufelgen verfügt - eben ein richtiges Universalfahrzeug.
Letztes Ziel des heutigen Tage war dann ein Leuchtturm an den Kreidefelsen der englischen Südküste. So angsteinflößend die Zäune in Calais noch waren, so beeindruckend war dann natürlich dieser Blick mit der Steiküste und den großen Höhenunterschieden.
Nun ging es dann über viele bergige Passagen weiter in Richtung der heutigen Nachtunterkunft. Auf dem Weg dahin war noch einmal fahrerisches Können gefragt. So war die Nutzung des 2. oder 3. Ganges bei Vollgas keine Seltenheit um die anstehenden Aufstiege zu schaffen.
Im Summe war dies ein sehr erfolgreicher Tag und nachdem auch das Wetter einen so wunderbaren Wandel hingelegt hat, konnte das Team sehr zufrieden sein. Die nun wiedergewonnene Verlässlichkeit des Volvos bildet da nur einen umso besseren Abschluss der Tagesetappe.
Carsten Hagemann










