Tag 4 - Der "All-inclusive-Tag"
Party, Wandern, Strand, Berge, Flugzeuge, große Stadt und ein kleines Haus - heute war alles dabei.
Und damit herzlich willkommen zur Zusammenfassung von Tag 4 der Rallye durch Großbritannien. Gegen 08:00 ging es am gestrigen wieder ab auf die Straße. Zuvor konnten unsere beiden Rallyefahrer zeitig aufstehen - und das trotz der ersten Rallyeparty, welche zuvor nahe des Campingplatzes von gestern stattgefunden hat. Wenn man es also nicht übertreibt, ist ein zeitiger Start dann doch tatsächlich möglich. Lediglich 1,5km Fußweg waren es zum offiziellen Partyort, wo der Veranstalter einen netten Abend mit Getränken und Lebensmittel angeboten hatte.
Von daher ging es ohne Kater frisch gemacht ans Werk des heutigen Tages - die Übersicht:
Vom Campingplatz aus ging die Reise durch Wales immer der Küstenlinie entlang, durch den "Eryri National Park" und ab der Ortschaft "Conwy" direkt nach Liverpool.
Einer der ersten Haltepunkte war die unaussprechliche Ortschaft "Mwtn", welche mit einer tollen Badebucht punkten konnte. Um diese allerdings zu sehen, musste zunächst ein kleiner Wanderweg beschritten werden. Auch eine kleine Kirche prägt diesen sehr beschaulichen Ort.
Der Wind an der direkten Küstenlinie war, wie die anderen Tage auch, relativ stark. In windgeschützten Lagen zeigte sich allerdings ein großer Temperaturanstieg und auch weiterhin toller Sonnenschein.
Die einspurigen Straßen bis dort waren teilweise besonders spannend. Gerade, weil sich nahezu das gesamte Fahrerfeld der Rallye in der Nähe befand, kam es gelegentlich zu Verzögerungen.
Der nächste Halt fand nahe der Ortschaft "Machynlleth" statt, wo das Militär Flugübungen durchführt. Hier wird der Tiefflug mit Übergang in ein Tal geübt. Auf dem Parkplatz der Straße sammelten sich so einige Fahrzeuge und warteten auf das Erlebnis. Das Team "Muttis Alter" hatte Glück! Mit einer enormen Geschwindigkeit flogen die Flugzeuge über die Köpfe hinweg. Dabei war es erst relativ leise und der laute Schall kam erst etwas später "hinterher" - sehr beeindruckend. Bei einigen Autos löste dies sogar die Alarmanlage aus - für den Volvo zum Glück kein Problem :-)
An dieser Stelle dann einmal als Video (gerne den Ton aktivieren):
Weiter ging es in den kleinen Küstenort "Barmouth", wo ein etwas umfangreiches Mittagessen eingeplant werden musste. Das Frühstück hatte den Tag wohl eher nicht stattgefunden bzw. die geplanten Halte konnten Nichts entsprechendes anbieten. Wie auch schon zu Beginn des Tages gab es weiterhin auf der Küstenstraße viele tolle kleine Strände und fast schon mediterrane Landschaften zu sehen.
Ein weiterer Kontrast an diesem Tag war die Befahrung des "Snowdon", dem höchsten Berg von Wales. Von einem Hotel aus war dieser besonders gut zu sehen.
Das nächste Hightlight war in der kleinen Stadt "Conwy" zu finden. Das "kleinste Haus Großbritanniens" wartete darauf auf einem Foto verewigt zu werden und ist in Zeiten von "Tiny Houses" vielleicht eine Überlegung wert? Auch das direkt angrenzende Schloss bildet natürlich ein optisches Highlight.
Nach diesen vielen besonderen Erlebnissen ging es auf in Richtung "Liverpool", wo das Tagesziel der heutigen Etappe liegen sollte. Auf dem Weg dorthin hab es natürlich noch den ein oder anderen Tunnel zu durchqueren.
Liverpool selber konnte natürlich nicht mehr mit dieser malerischen Landschaft der letzten Tage mithalten, zeigte sich teilweise dann aber doch von einer sehr individuellen Seite. Wie in so vielen Städten gab es tolle Ecken, gefolgt von nicht unbedingt schönen Industrielandschaften. Der kürzlich durchgeführte Eurovision Song Contest hatte sogar auch noch eine Spuren hinterlassen.
Bei einem Getränk zum Feierabend wurde dann dieser erfolgreiche Tag gebührend gefeiert.
Von daher freuen wir uns schon auf die Höhepunkte des nächsten Tages und wünschen weiterhin eine gute Fahrt!
Übrigens: Das Spendenkontohat sich schon deutlich weiter gefüllt. Die 2.000€ sind bereits geknackt und eventuell geht ja noch mehr?
Vielen Dank für das Interesse und bis zur nächsten Tageszusammenfassung.
Ihr und euer,
Carsten Hagemann










